„In meinem Körper wachsen immer neue Tumoren“

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Ingrid Heinsen leidet an Neurofibromatose

Jana Enkelmann (19) und Ingrid Heinsen (58) aus Hamburg verbindet nicht nur eine tiefe Freundschaft, sondern auch das gleiche Schicksal: Sie leiden an Neurofibromatose, einer Krankheit, bei der es zu unkontrollierbarem Wachstum von Tumoren auf der Haut und am Nervensystem kommt.

Während Jana erblinden wird, weil ein Tumor auf ihren Sehnerv drückt, hat Ingrid Heinsen Glück gehabt: „Ich kann sehen, hören, habe kaum Schmerzen.“ Dennoch ging sie durch die Hölle. Erst als sich ein Knoten am Bauch als bösartiger Tumor entpuppte, stellte ein Arzt die richtige Diagnose. Der Tumor konnte erfolgreich entfernt werden. „Damit hatte ich zwar den Tod besiegt. Aber nicht meine Krankheit. Sie gilt als unheilbar“, sagt Ingrid Heinsen.

Seitdem wurde sie 17-mal operiert, musste mit 43 Jahren in Frührente. Trotzdem hatte sie die Kraft, die Stiftung „Klingelknopf“ zu gründen. Hier finden andere Betroffene Hilfe – wie Jana, die sich trotz ihrer schweren Krankheit ebenfalls nicht unterkriegen lässt...

Zeitschrift Viel Spaß, Heft Nr.46 vom 07. November 2007
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