Wie ein Vogel

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Es gibt Augenblicke im Leben, in denen man sich wünscht fliegen zu können.
Frei zu sein und einfach nur schweben.
Die Welt von oben zu entdecken.
Über Länder und Meere, über den Wolken, einfach zu schweben.
Und die Perspektive von oben zu genießen.
Die Freiheit zu genießen und einfach nur zu fliegen.
Keiner gibt einem die Richtung an.

Doch was, wenn Vögel keinen Landeplatz finden oder keine Kraft mehr zum Landen haben?
Werden sie dann Abstürzen und sich verletzen?

Aber oft kommt in der Zeit der Schwäche, gerade wenn der Vogel denkt, dass er keinen Meter mehr zu fliegen schafft, ein rettender Wind auf.
Der Vogel muss einfach nur seine Flügel ausbreiten und wird sanft vom Wind weitergetragen.
Oder er wird von einem großen Vogel aufgefangen und sicher zu Boden gebracht.
Und findet nach einiger Zeit wieder Kraft und Mut weiter zu fliegen.
Auch wenn er manchmal völlig erschöpft am Boden liegt, weiß er doch, dass die Kraft wiederkehren wird und dass er seinen Flug fortsetzen wird.

Und wenn das Morgengrauen die Nacht ablöst, werden sie ihre Flügel öffnen und sich wieder in die Lüfte emporschwingen – an den Ort, wo Freiheit herrscht.
Losgelöst von den Begrenzungen dieser Welt und ihres eigenen Ich’s werden sie in dem Vertrauen weiterfliegen, dass wenn sie wieder einmal Schwäche spüren, rechtzeitig ein Wind aufkommen wird – um sie in Richtung Ziel weiter zu tragen.

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